Aktuelle Bauvorhaben

Bei den Grundsteinlegungen für neue Flüchtlingswohnungen haben Vorstand und Aufsichtsrat der GWG immer wieder betont, „dass unsere laufenden und geplanten Modernisierungs- und Investitionsmaßnahmen für den Wohnungsbestand wegen der finanziellen Zusatzbelastung nicht unter den Neubauvorhaben leiden müssen“. Dazu steht die GWG. Über das „Flüchtlingsprogramm“ hinaus ist der Neubau von insgesamt 142 Mietwohnungen in Oedt, Büderich, Lank, Kempen und Grefrath fest projektiert, gut fortgeschritten oder sogar so gut wie fertig. Außerdem wurden u.a. die Mehrfamilienhäuser an der Uerdinger Straße in Lank mit 18 Wohnungen aufwändig modernisiert.

Wir stellen unsere aktuellen Bauvorhaben vor.

Oedt Neubau SparkasseNeubau der Sparkassenfiliale in Oedt
Bei einem Schwelbrand im Januar 2015 wurde das Sparkassengebäude in Oedt-Niedertor irreparabel geschädigt. Deswegen entschied sich die Sparkasse für einen Neubau. Wie seinerzeit in Schiefbahn bilden die Sparkasse Krefeld und die GWG eine Bauherrengemeinschaft und errichten am selben Standort ein Wohn- und Geschäftshaus, in dem außer der Filiale neun Mietwohnungen Platz finden.

Im März 2017 wurde mit dem Abriss des Altbaus begonnen. Dafür musste wegen des hohen Grundwasserpegels das Grundwasser abgesenkt werden. Während der Bauphase dient eine Containeranlage auf dem Parkplatz neben der Filiale den Sparkassenkunden als Ausweichquartier. Um die Arbeiten für die Anwohner so erträglich wie möglich durchzuführen, wurde die Straße Niedertor während der Baumaßnahme verkehrsberuhigt. Der Markplatz kann jedoch weiter wie
gewohnt genutzt werden.

Nach Plänen des Architekten Martin Sulke entsteht ein dreigeschossiges Wohnhaus. Fünf der neun Wohnungen werden öffentlich gefördert; die Vermietung erfolgt über die GWG. Die Wohnungen in den beiden Obergeschossen sind barrierefrei mit einem Aufzug erreichbar und verfügen jeweils über Loggien oder Dachterrassen. Zentral gelegen, haben die Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen Größen zwischen 35 und 75 qm.

Eine ortsübliche Klinkerfassade und ein zum Platz hin giebelständiges Satteldach binden das Gebäude harmonisch in den Ortskern ein. Proportionen und Höhen der umgebenden Häuser werden aufgenommen. Die über Eck geöffneten Loggien werden das Erscheinungsbild markant bestimmen. Nach Abschluss der Bauarbeiten gibt es für die Kunden der Sparkasse Kurzzeitparkplätze. Der Rest der Freiflächen wird gärtnerisch gestaltet.

Mit der Fertigstellung ist voraussichtlich im Sommer 2018 zu rechnen. Dann erhält der Marktplatz in Oedt einen neuen Raumabschluss im Osten und die zwischenzeitlich abgebaute und sicher gelagerte Skulpturengruppe ihren angestammten Platz an der Albert-Mooren-Allee zurück.

MeerbuschBüderichGute Mischung in bester Wohnlage von Meerbusch-Büderich
Die GWG beteiligt sich in Meerbusch-Büderich an einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit zur Errichtung von öffentlich geförderten Mietwohnungen einerseits und hochwertigen Eigentumswohnungen andererseits. Auf dem Areal des Alten Bauhofs werden an der Moerser Straße und an der Straße Am Pützhof insgesamt 100 Wohnungen errichtet.

Dazu haben die GWG, der Bauverein Meerbusch und die Kueppers Living Immobilienentwicklung bei einem Investorenwettbewerb der Stadt Meerbusch eine Bietergemeinschaft gebildet. Mit der Planung beauftragt sind die Architekturbüros RKW Rhode Kellermann Wawrowsky und JEP Jansen, Ergoecmen & Partner.

In hervorragender Wohnlage und in wertiger Architektur entstehen entlang der Moerser Straße zwei dreigeschossige Wohngebäude mit Sozialwohnungen, dahinter „lärmgeschützt“ in zweiter Reihe insgesamt fünf ebenfalls dreigeschossige Gebäude mit Eigentumswohnungen. Diese Mischung steht für ein in sozialer und demographischer Hinsicht ausgewogenes Quartier.

Bauverein und GWG planen für ihre beiden Wohngebäude jeweils 33 Sozialwohnungen "in mittlerer Größe". 35 Einheiten sind kleiner als 62 qm, 31 Wohnungen größer als 62 qm. Die 34 Wohnungen im dahinter liegenden "Parkterrassen Meerbusch", so der Name des "Kueppers Living"-Teilprojekts, sollen zwischen 70 und 220 Quadratmeter groß sein.

Alle Wohnungen und Gebäude werden barrierefrei errichtet. Schwellenfreiheit, Aufzüge sowie barrierefreie Duschen , wie sie die Förderrichtlinien des Landes NRW vorsehen, gehören zu den selbstverständlichen Ausstattungsmerkmalen.

"Die Kaltmiete", sagt GWG-Vorstand Diether Thelen, "wird bei 5,75 Euro liegen. Entscheidend ist aber: Von außen wird kein Unterschied zwischen sozialem und frei finanziertem Wohnungsbau erkennbar sein."

Durch die Verwendung einer identischen architektonischen Formensprache („Klassische Moderne“) bzw. des gleichen „Grundkubus“ bei den öffentlich geförderten Gebäuden und den Stadtvillen gelingt es, das Gesamtbauvorhaben „wie aus einem Guss“ erscheinen zu lassen. Die gehobenen Eigentumswohnungen werden sich nur in Details wie zum Beispiel durch die höherwertige Grundstückseinfassung von den öffentlich geförderten Wohnungen unterscheiden. Und selbst der Verblendsteinanteil, gemeinhin als höherwertig gegenüber dem Einsatz von Putzflächen angesehen, ist bei den öffentlich geförderten Wohnungen
deutlich höher.

Nach den Plänen der Architekten wird die Bebauung entlang der Moerser Straße eine hohe Wohnqualität aufweisen. Schlaf- und Ruhebereiche werden konsequent auf der Rückseite der Baukörper angeordnet, hier entstehen kleine Wohnhöfe, die laut Prospekt „Einblicke und Ausblicke in charmanter Form“ ermöglichen. Die hohe Wohnqualität im Quartier, die Anbindung an das Stadtteilzentrum an der Dorfstraße sowie die ideale Anbindung an den ÖPNV lassen eine hohe Akzeptanz für Erwerber wie Mieter erwarten.

Baustart für das Großprojekt soll Anfang 2018 sein, die Bauzeit wird derzeit mit etwa zwei Jahren kalkuliert.

22 Mietwohnungen am Eulengrund in Lank-Latum
Im November 2017 sind die 22 Mietwohnungen am Eulengrund 11 im Meerbuscher Stadtteil Lank-Latum bezugsfertig. Seit der Grundsteinlegung im April 2016 ist hier ein zweigliedriges Mehrfamilienhaus entstanden, das über einen zentralen Eingangs- und Erschließungsbereich mit Aufzügen verfügt.

Auf einer Gesamtwohnfläche von 1566 qm verteilen sich die 22 Mietwohnungen, die je zur Hälfte öffentlich gefördert und frei finanziert sind. Im Erd- und Obergeschoss werden barrierefreie 2-3-Zimmer-Wohnungen untergebracht. Im Dachgeschoss und Spitzboden sind Maisonette-Wohnungen vorgesehen. Im Untergeschoss befinden sich Mieterkeller sowie Wasch- und Trockenräume.

Geplant wurde der zweigeschossige Komplex mit Dachgeschoss und Spitzboden durch das Düsseldorfer Büro JEP-Architekten-Ergoecmen-Backhaus. Die Wohnanlage fügt sich mit einem leichten Knick harmonisch in die umgebende Bebauung ein. Im rückwärtigen Bereich sind über eine seitliche Zufahrt 29 Stellplätze angeordnet. In den Außenanlagen mit intensiver Begrünung befinden sich auch ein Kleinkinderspielplatz, ein Gartenhaus für Fahrräder und Geräte sowie ein Standort für die Müllentsorgung. Sitzbänke und ausgewiesene Spielflächen sollen die Freiflächen für Jung und Alt zu Orten der Kommunikation und des Spielens machen. Angepflanzt werden heimische Bäume wie Eichen oder Linden.

Mehrfamilienhaus an der Bahnstraße in Grefrath mit 18 Wohnungen
Die GWG plant in Grefrath an der Bahnstraße den Bau eines Mehrfamilienhauses mit 18 Wohnungen. Auf der freien Grünfläche schräg gegenüber dem Rathaus soll nach den Plänen des Düsseldorfer Architektenbüros JEP ein dreigeschossiger Baukörper in ortsüblicher Klinker-/Putzfassade entstehen. Alle Wohnungen sind öffentlich gefördert. Ein Teil wird als Zwei-Zimmer-Wohnungen eine Wohnfläche von gut 50 qm haben; der Großteil weist drei Zimmer mit mehr als 70 qm auf. Eine ausreichende Zahl von Parkplätzen wird ausgewiesen. Nach vorliegender Baugenehmigung planen wir einen Baubeginn im Oktober 2017. Ende September wollen wir auf dem Grundstück einen Infostand für Nachbarn und interessierte Mieter errichten.

59 Wohnungen am Heyerdrink in Kempen
Im Juni 2017 wurde am Möhlenring in Kempen die alte Tankstelle abgerissen und damit das sichtbare Startsignal gegeben für den Neubau von vier Mehrfamilienhäusern. Auf dem ehemaligen Tankstellenareal direkt an der Straße Heyerdrink wird ein viergeschossiges Wohnhaus mit etwa 20 Wohnungen entstehen, die sich bei Wohnflächen bis 90 qm vor allem für junge Familien eignen. Dahinter sollen in zweiter Reihe hinter den Häusern am Möhlenring zwei dreigeschossige Häuser gebaut werden, deren Wohnungen von Größe (rund 45 qm) und Zuschnitt her auf die Bedürfnisse älterer Mieter ausgerichtet sind. Ebenfalls an ältere Bewohner oder auch Singles richtet sich das zweigeschossige Mehrfamilienhaus als Abschluss des Areals zur Bebauung entlang der Ludwig-Jahn-Straße. Die 59 Mietwohnungen sind je zur Hälfte öffentlich gefördert und frei finanziert. Vorgesehen sind Mietpreise von unter sechs Euro pro Quadratmeter für die geförderten Wohnungen und von unter acht Euro für Wohnungen ohne Wohnberechtigungsschein. Die Bauplanung liegt in den Händen des Kempener Architekturbüros Thelen. Mit dem Baubeginn des ersten Abschnitts ist wohl noch in diesem Sommer zu rechnen.

Kontakt

Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft für den Kreis Viersen AG
Haus der Wirtschaft
Willy-Brandt-Ring 17
41747 Viersen

Telefon: 02162 / 5780-0
e-Mail: info@gwg-kreis-viersen.de,

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