Grundsteinlegung am Von-Schaesberg-Weg in Brüggen

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Grundsteinlegung mit Staatssekretär Daniel Sieveke. GWG-Vorstand Michael Aach, Bürgermeister Frank Gellen, Landrat Dr. Andreas Coenen und VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter schauen interessiert zu.

 

GWG setzt hohe energetische Standards um

Ende vergangenen Jahres begannen die Arbeiten zum Neubau zweier baugleicher Mehrfamilienhäuser mit jeweils acht Wohnungen am Von-Schaesberg-Weg 43/43a in Brüggen. Die Grundsteinlegung fand am 13. Februar in Anwesenheit von Daniel Sieveke, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, statt.

Das Bauvorhaben wurde von der Bauabteilung der GWG unter Leitung von Falk Figgemeier in eigener Regie als Niedrigenergiehaus nach dem KfW-Standard „Effizienzhaus 55“ geplant. Die Fertigstellung ist für Sommer 2024 vorgesehen.

Von den insgesamt 16 Wohnungen sind elf öffentlich gefördert und fünf frei finanziert. Im Gebäude mit der Hausnummer 43 sind alle Wohnungen für Mieterinnen und Mieter mit dem Wohnberechtigungsschein A vorgesehen. Hier wird eine Kaltmiete von 5,90 EUR / m² angesetzt.

Im Zwillingshaus mit der Hausnummer 43a sind drei der acht Wohnungen öffentlich gefördert, eine für den Wohnberechtigungsschein A und zwei für den Wohnberechtigungsschein B mit einer Miete von 6,60 EUR / m². Die weiteren fünf Wohnungen sind frei finanziert.
Der Zuschnitt der Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit Größen zwischen 35 m² und 77 m² ist ein Angebot für junge Familien, ältere Ehepaare oder Alleinstehende gleicherweise. Mit diesem Angebot kommt die GWG ihrer gemeinnützigen Tradition nach, bezahlbaren Wohnraum für breite Teile der Bevölkerung zu schaffen. In Zeiten ständig steigender Strom- und Gaspreise installiert die GWG eine für die Mieter verbrauchs- und damit kostengünstige Mieterstrom-Lösung aus Photovoltaik-Anlage, Luftwärmepumpe, Pufferspeicher und Stromspeicher. Diese energiesparende Technik zählt zu den energetischen Standards der GWG in allen Neubauprojekten.

Auch die Nachhaltigkeits-Standards der GWG werden bei diesem Vorhaben eingehalten: die Massivbauweise, die Verwendung ausschließlich mineralischer Dämmstoffe und Putze sowie die Lebenszyklusbetrachtung der Bauteile, die möglichst aus regionaler Produktion stammen. Die Firma Reuterbau aus Grevenbroich wird das Bauvorhaben nach den Plänen der GWG-Bau-abteilung umsetzen.

Unterschiede in der Ausstattung beider Baukörper ergeben sich aus der unterschiedlichen öffentlichen Förderung. Im Haus 43 gibt es zunächst keinen Aufzug, einen Fahrradkeller statt eines Fahrradschuppens sowie eine einfachere Innenausstattung. Beispielsweise sind die Rollläden hier manuell zu bedienen. In Haus 43a sind bessere Ausstattungsmerkmale vorhanden. Beispielsweise wird hier die Aufzuganlage direkt mit hergestellt.

Angesichts der herausfordernden Probleme für die Wohnungsunternehmen bei Neubauvorhaben, entstanden durch den sprunghaften Anstieg der Bauzinsen und durch unsichere Lieferketten, macht die GWG aus der Situation das Beste. Zwar müssen noch nicht projektierte und bewilligte Bauvorhaben aus der Bauoffensive 2021 - 2025 erneut auf den Prüfstand und gegebenenfalls modifiziert und zeitlich gestreckt werden. Dafür richtet die GWG ihren Fokus verstärkt auf energetische Komplettsanierungen im Wohnungsbestand, wo personelle Belastung und Abläufe besser steuerbar und kalkulierbar sind.

Angesichts der drängenden Fragen zur Zukunft der Energieversorgung und zum Klimawandel hat die energetische Sanierung der älteren Wohngebäude einen hohen Stellenwert. Deswegen hat die GWG für dieses Jahr im Geschäftsgebiet sechs Sanierungsvorhaben mit einem Kostenvolumen von rund 13 Mio. EUR ins Bauprogramm aufgenommen. In Breyell, Hinsbeck, Grefrath, Vorst und Lank werden 75 Wohnungen mit einer Wohnfläche von etwa 5.200 qm energetisch saniert.

Grundsätzlich gelten für alle Wohnungen, die im Rahmen des Förder-programms des Landes NRW (RL Mod) modernisiert wurden, Mietpreis- und Belegungsbindungen. Das heißt: Bisher frei finanzierte Wohnungen werden umgewidmet in öffentlich geförderten Wohnraum, für den ein Wohnberechtigungsschein erforderlich ist. Das betrifft bei den folgenden Sanierungsvorhaben 66 der insgesamt 75 Wohneinheiten.

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GWG Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Kreis Viersen AG
Haus der Wirtschaft
Willy-Brandt-Ring 17
41747 Viersen

Telefon: 02162 / 5780-0
e-Mail: info@gwg-kreis-viersen.de

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